Verein

Die Vorgeschichte

Jeder von uns hat in der Vergangenheit viele, zum Teil recht ungewöhnliche Touren – ob mit dem Fahrrad oder dem Rucksack – unternommen. Immer wieder wurden wir von unseren Freunden danach gebeten, über unsere Erlebnisse zu berichten. Oft endeten diese Gespräche mit der Frage: „… und was macht ihr als Nächstes?!“

Auf unserer Wintertour im Februar 2016 mit dem Fahrrad durch die Alpen, wir standen abends vor den im tiefen Schnee liegenden Biwakschlafsäcken, kam uns plötzlich die Idee, dass es vielleicht doch mehr Menschen interessieren könnte, was wir bei diesen ungewöhnlichen Reisen erleben.

Warum sollten wir nicht auch ein breiteres Publikum ansprechen? Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, unsere verrückten Unternehmungen mit etwas Anderem, ebenfalls etwas Besonderem zu verbinden?  Können wir unsere tägliche Arbeit als Arzt mit diesen Touren verknüpfen? Und was machen wir als Nächstes, was würde wohl in der Öffentlichkeit für Aufmerksamkeit sorgen?

 

Die Idee

Es war im September 2016, als Christian seinen Söhnen in der Abendlektüre das Buch vorlas: „Geronimo Stilton: Tritt in die Pedale, Geronimo!“. Der Verleger der Neuesten Nagernachrichten aus Mausilia reist nach Amerika um ein bisschen Rad zu fahren, er gewinnt das Rennen – das Race across America!

Und da war sie, die neue, die verrückte Idee, die bestimmt für viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit sorgt! Und auch verrückt genug, um meinen Bruder Sebastian und Rüdiger danach zu fragen. Am nächsten Tag, dem 22.09.2016 ging die mail raus:

Wie wärs?-RAAM.

RAAM – Race across America, das härteste Radrennen der Welt, über 5000km nonstop von der Westküste zur Ostküste der Vereinigten Staaten – innerhalb von nur 9 Tagen.

Der Plan

Und aus der Idee wurde ein Plan. Im Dezember 2016 trafen wir uns zu einem gemeinsamen Wochenende in Hamburg, Sebastian reiste aus Rostock selbstverständlich mit Fahrrad an – im Schneeregen, bei wenigen Graden über null. Am Ende des Wochenende waren wir uns einig: Wir versuchen das.

In den nächsten Monaten der Vorbereitung wurde aus dem „Wir versuchen das“ ein „Wir schaffen das“. Das bedeutet ab sofort für uns sehr viel zusätzliche Arbeit. Doch wir sind hochmotiviert – wir verfolgen jetzt ein großes Ziel:

Die Gründung

Wir gründen einen Verein, einen gemeinnützigen Verein, in dem wir als Ärzte und als Sportler aktiv sind. Wir setzen uns das Ziel mit dieser außergewöhnlichen sportlichen Aktivität Aufmerksamkeit für karitative Projekte in der Öffentlichkeit zu wecken. Wir wollen in der Bevölkerung für Unterstützung werben, Gelder sammeln und diese einem Hilfsprojekt zur Verfügung stellen. Auf einen treffenden Namen konnten wir uns schnell einigen:

 

Ärzte bewegen e.V.

Unterstützung durch Sport am Limit

 

Unsere Tätigkeit im medizinischen Berufsalltag in Verbindung mit unseren außergewöhnlichen Projekten erfordern viel Zeit in der Organisation, dem Training und der Öffentlichkeitsarbeit. Es dürfen diese Aktivitäten nicht auf Kosten der eigenen Familie oder der eigenen Gesundheit gehen. Doch es gibt uns diese Zufriedenheit, mit einer ungewöhnlichen persönlichen Leistung etwas Besonderes – die Gesundheit anderer – zu unterstützen.
Nicht jedem gebührt die Selbstverständlichkeit eines sorgenfreien und gesunden Aufwachsens, wir können aber von unserer Zufriedenheit abgeben und auch mit unseren Gesten Hilfe leisten.

Wir möchten Sie motivieren – unterstützen Sie uns – unterstützen Sie:

Ärzte bewegen e.V.

 

Der gute Zweck

Für das Jahr 2018 haben wir beschlossen, mit unserem Start beim härtesten Radrennen der Welt, dem Race across America, Projekte der Organisationen Kinderhilfe Organtransplantation (KiO) und Verein Sportler für Organspende (VSO) zu unterstützen. KiO hilft unbürokratisch Familien, deren Kinder von einer Organtransplantation betroffen sind, in sozialen und wirtschaftlichen Notlagen. Zudem veranstaltet KiO Freizeitprogramme, die transplantierten und lange Zeit kranken Kindern neues Selbstvertrauen schenken und auch den leidgeplagten Eltern gut tun. KiO ist im Bereich der Kindertransplantation das einzige übergreifende deutsche Hilfswerk. Mit unserem gemeinnützigen Verein „Ärzte bewegen e.V. – Unterstützung durch Sport am Limit“ möchten wir darüber hinaus in der Bevölkerung für die Notwendigkeit der Organspende-Bereitschaft werben. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
 

Kinderhilfe Organtransplantation: KiO
Sportler für Organspende: VSO